Guggamusik Staig

Fasnets-Bericht 2018

Als Lohn für unsere wöchentlichen Proben sehen wir den Auftritten und der Teilnahme bei den Narrentreffen freudig entgegen. Und Einladungen kamen für diese Fasnetssesson wieder zahlreich. Die Entscheidung, wo wir teilnehmen, fiel uns nicht immer ganz leicht. Am 06. Januar ging´s für uns los mit dem Narrenbaumstellen in Wiggensbach. Am darauffolgenden Sonntag waren wir bereits beim Schminken im Vereinsheim, als uns die Anfrage erreichte, ob wir nicht erst zum Umzug nach Donzdorf kommen, sondern bereits um 13.00 Uhr das Narrenbaumstellen musikalisch begleiten könnten. Wir konnten und erreichten pünktlich um 13.00 Uhr den Rathausplatz. Da sich unsere Gruppe zwischenzeitlich nochmals um 3 Musikanten vergrößerte, zeigte sich den Narren und den Zuschauern aus Nah und Fern eine beachtliche Formation. Weiter ging´s am darauffolgenden Freitag mit der Ausgrabung in Nasgenstadt. Am Samstag hatten wir erstmalig einen Stand beim Dämmerumzug in Hüttisheim, der für Aufbau und Bewirtung den ganzen Samstag und alle Mitglieder forderte. Jung und Alt verteilten sich in der Bar und am Ess- und Getränkestand. Vielen Dank den Mitgliedern und den Gästen. Es war ein anstrengender, aber auch erlebnisreicher und toller Tag. Frisch gestärkt und teilweise noch müde, ging´s dann am Sonntag auf die Alb nach Granheim. Der Auftritt in Hohenstadt begann mit dem Gottesdienst und endete bei Schneetreiben bei der Narrentaufe. Schneefall begleitete auch den Umzug in Staig am Samstagabend, an den sich das Narrenbaumstellen anschloss.  Zuvor hatten wir aber einen schönen Nachmittag beim Zunfti und anschließend bei der Narrenmesse, die Pfarrer Boos fast vollständig in Reimform hielt, verbracht. Bei stark winterlichen Verhältnissen führte uns unser Weg am Sonntagmorgen über die raue Alb ins frühlingshafte Reutlingen. Und obwohl wir Laufnummer 88 hatten, verging die Wartezeit wie im Flug, standen wir doch am Aufstellungsplatz direkt am Beginn des Umzugs und konnten so den gesamten Umzug mit verfolgen. Und Widererwartens standen auch noch zahlreiche Zuschauer am Straßenrand, die unsere musikalische Begleitung zum Schunkeln, Klatschen und sogar zum Tanzen nutzten.

Auf geht’s zum Endspurt. Fast schon selbstverständlich ist die Anwesenheit in Weißenhorn am Freitagabend an den sich das Narrentreffen in Tannheim am Samstagnachmittag anschloss. Nach unserem wohl gelungenen Auftritt im Juli letzten Jahres, durften wir am Samstagabend der Prunksitzung der Goldenen Elf beiwohnen und mit einem Auftritt die Gäste musikalisch unterhalten. Für diese Einladung nochmals einen besonderen Dank an die Organisatoren. War dies für uns doch ein ganz besonderer Abend. Gut gelaunt, was wir übrigends über die ganze Fasnet waren, und fröhlich ging´s am Sonntag ins Bayrische zum Umzug, der für uns ebenfalls nichts Neues war. Es erübrigt sich wohl hier zu erwähnen, dass wir auch in der darauffolgenden Woche bereits am Freitagabend wieder aktiv waren. Und natürlich waren wir auch wieder gerne in der alten Heimat unseres Chefs am Samstag beim Brauchtumsabend dabei, an den sich am Sonntag der Umzug in Zaisertshofen anschloss. Und somit war die Hauptfasnet eingeläutet. Am Schmotzga ging´s los mit dem Schulsturm und anschließend wurden die Rathausmitarbeitenden in ihrer wichtigen Arbeit gestört. An diesem Tag folgten wir der Einladung der Hölzstöckler und es zeigt sich, dass verschiedene Vereine in einem Flecka sich auch sehr gut ergänzen können. Nach einem kurzen Zug durch Staig mit Endstation Treff ging dieser Vormittag zu Ende und die Kolonne fuhr nach Honau, wo Mitarbeitende und Bewohnende des Seniorenzentrums bereits auf uns warteten. Für alle ein besonderer Höhepunkt ist jährlich der Nachtumzug in Ochsenhausen. Und so war´s auch in diesem Jahr. Nach einem entspannten Umzug am Samstagmittag durften wir am Sonntag der Einladung von Schwangau folgen und deren Umzug musikalisch anführen. Auf dem Nachhauseweg kehrten wir dann noch bei unseren Freunden in Buxheim ein und unterhielten deren Gäste beim Brauchtumsabend. Am Montag besteht dann die Möglichkeit etwas zu entspannen, beginnt doch der Umzug in Bad Schussenried erst Mittags. Der jährlich letzte Umzug führte uns auch dieses Jahr wieder zu Pfaffelonia, wo uns bei sonnigem Wetter begeisterte Zuschauer erwarteten. Den entgültigen Abschluss bildete auch heuer wieder das Aschermittwochsessen im Vereinsheim, bei dem unser Wolfgang voll des Lobes war über die beachtliche Gruppe und die zahlreiche Teilnahme an den verschiedensten Terminen. Die bereits gemailten Dankschreiben verschiedener Gastgeber, zeigen uns auf dem richtigen Weg zu sein. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Gastgeber, die uns mit ihrer Einladung ihr Vertrauen aussprechen, an alle Zuschauer am Straßenrand, die uns mit ihrem Applaus, oder ihrem Klatschen belohnten und an alle Gugga-Bätscher, die es möglich machten an allen Auftritten so zahlreich dazustehen. Es ist nicht immer leicht, Beruf und Fasnet unter einen Hut zu bringen.


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